Aktuelles aus dem STRALSUND MUSEUM

Winterliches in der Kleinen Galerie

Mit winterlichen Impressionen erfreut das STRALSUND MUSEUM seit Dezember die Besucher der Kleinen Galerie im 1. Obergeschoss des Katharinenklosters.

Zwanzig Bilder hat Kuratorin Dorina Kasten für diese exklusive Bilderschau ausgewählt. Namenhafte Künstler sind hier vertreten: darunter Tom Beyer, Erich Kliefert, Franz Plugradt, aber auch Ruth Klatte und Elisabeth Büchsel.

Neben einigen Gemälden, wie Hans-Dieter Bartels eindrucksvolle „Eislandschaft“, sind überwiegend grafische Arbeiten zu sehen. So ist der Dresdener Richard Birnstengel (1881-1968) gleich mit vier Aquarellen zu finden. Ebenfalls mehrere Radierungen werden von Theodor Schultze-Jasmer (1888-1975) gezeigt. Alle ausgestellten Arbeiten stammen aus dem Museumsbestand.

Malverwandtschaften

6 Künstler aus einem Haus

Malverwandtschaft – Wahlverwandtschaft. Ein Fest der Malerei!

Ein in sich gegensätzlicher Begriff, der Unmögliches verspricht. Ein Oxymoron. Die Wahl der Verwandtschaft. Frei gewählt und freiwillig verpflichtet. Zur Familie gehörend, befreundet, dazugehörig.

Die Verbundenheit der Berliner Maler Claudia Hauptmann, Susanne Maurer, Kathrin Rank, Mirko Schallenberg, Stefan Schwarzmüller und Marc Taschowsky besteht sowohl in räumlicher als auch menschlicher Nähe. Alle sechs Maler arbeiten in benachbarten Ateliers und sind trotz oder auch gerade wegen unterschiedlicher Auffassungen von Malerei befreundet.

Ihre Malverwandtschaft ist die Geschichte der Malerei. Diese zeichnet sich vor allem durch beziehungsreiche, malerische Brückenschläge aus. Von der gemalten menschlichen Figur über das Landschaftsbild bis zum Stillleben ist ab dem 19. November 2016 alles im STRALSUND MUSEUM zu sehen. Jeder Einzelne der Berliner Maler verfolgt eine eigene Bildsprache, was eine heterogene Ausstellung verspricht. Das untereinander Verbindende sind die Malverwandtschaften, die jeder Einzelne zu seiner eigenen geistigen Verwandtschaft pflegt.

Dies schafft spannende Bezüge zu dem Stilllebenmaler Stosskopf bei Mirko Schallenberg. Das Feld der Pop Art ist für Marc Taschowsky die gesuchte Malverwandtschaft. Kathrin Ranks Landschaften modernisieren die romantische Malerei. Stefan Schwarzmüller und Susanne Maurer rekonstruieren das Landschaftsbild im Geiste der abstrakten Malerei und Claudia Hauptmann knüpft an die Erzähltradition der Realisten bzw. Surrealisten an.

Die Ausstellung „Malverwandtschaften“ lädt ihre Besucher für die nächsten fünfeinhalb Monate ein, diese und weitere Wahlverwandtschaften der sechs Berliner Maler offenzulegen und damit die im STRALSUND MUSEUM gezeigte zeitgenössische Malerei in ihre jeweiligen Verwandtschaftsverhältnisse zu verorten. Die individuellen, kunstgeschichtlichen Aneignungen dieser Maler nehmen untereinander Bezüge auf. Man stelle sich eine Familienfeier ferner und naher Verwandtschaft vor.

Die Sonderausstellung ist bis 30. April 2017, außer montags, von 10 bis 17 Uhr im STRALSUND MUSEUM zu sehen. Ausstellungseröffnung ist am 18. November um 18 Uhr im Katharinenkloster.


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